Bio-Obst und -Gemüse: Sollte dies wirklich sein?

Einleitung

Heute möchte ich gerne meine Position zu Bio-Obst und Bio-Gemüse in diesem Beitrag mitteilen.

Wie ist die Situation

Viele Menschen, die wert auf eine gesunde Ernährung legen, kaufen Bio-Obst und Bio-Gemüse zu erheblich höheren Preisen. Dabei sind es nicht einmal die Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern, die diese hohen Preise diktieren, sondern die Supermärkte. Sie wollen den größtmöglichen Umsatz aus dem Verkauf dieser Lebensmittel erzielen. Die Produzent/innen erhalten nur einen sehr geringen Anteil des Umsatzes.

Dabei gilt es zu beachten, dass zwar keine schädlichen chemischen Pestizide, die verschiedene Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen auslösen können, in dem Bio-Obst und Bio-Gemüse enthalten sind; dennoch müssen auch die Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern bestimmte natürliche Pestizide, beispielsweise Kupfersulfat, an die Obst- und Gemüsepflanzen spritzen, damit sich kein Ungeziefer bildet, dass natürlich nicht zwischen einem konventionellen und einem Bio-Anbau unterscheidet. Ungeziefer findet sich überall.

Die weit verbreitete Meinung, Bio-Obst und Bio-Gemüse enthalte gar keine Pestizide, stimmt so nicht. Es sind “bessere”, weniger schädliche Pestizide, die dieses Obst und Gemüse enthält.

Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass die Grenzwerte, die für die Pestizide gelten, bei allen Produkten, die aus der EU kommen, eingehalten werden müssen. Vorsichtig sollten Sie bei Obst und Gemüse aus asiatischen Geschäften sein, da hier die Herkunft und der Schutz unklar sind.

Der große Nachteil des konventionellen Obst und Gemüses ist es jedoch, dass es zwischen den einzelnen Pestiziden, die verwendet werden, Wechselwirkungen geben kann. Das heißt, wenn Sie Pestizid A an den Äpfeln haben und Pestizid B an den Bananen, sie essen beide, dann kann es zu toxikologischen Wechselwirkungen kommen. Dies sehe ich als großen Nachteil des konventionellen Gemüses. Die Quelle dieser Information ist die Aussage einer anerkannten Toxikologin aus Deutschland, die dies in einer TV-Reportage mitteilte.

Mein Fazit

Wenn Sie es sich finanziell leisten können und möchten, kaufen Sie Bio-Obst und Bio-Gemüse. Wenn Sie jedoch Raucher/in sind, dann haben Sie bereits eine hohe Menge an Pestiziden und Giften in Ihren Zigaretten, so dass es in diesem Fall sehr wenig Sinn macht, Bio-Obst und Bio-Gemüse zu hohen Preisen zu erwerben. Dies würde sich meiner Meinung nach kaum noch positiv auswirken, da das Rauchen eine so hohe Menge an Giftstoffen enthält, dass selbst Bio-Produkte dann kaum noch eine positive Wirkung hätten.

Nicht-Raucher/innen und Allergiker/innen hingegen können sich vor den besagten Wechselwirkungen mit Bio-Obst und Bio-Gemüse gut schützen. Dennoch ist es der Profit-Gier der Supermärkte zu verdanken, dass diese Lebensmittel so immens teuer sind. Beispielsweise erhalten Sie konventionelle Orangen für etwa EUR 1,99, während die Bio-Variante mindestens EUR 3,99 für etwa 1,5 kg kostet. Ein satter Preisunterschied von EUR 2,00.

Menschen, die mit dem Existenzminimum auskommen müssen, können sich diese Bio-Lebensmittel nur leisten, wenn Sie sehr bewusst, achtsam und sehr sparsam einkaufen, sonst ginge dies gar nicht. Der aufgestellte Lebensmittel-Warenkorb für Bezieher/innen von Transferleistungen ist für eine Ernährungsberaterin ein Korb des Schreckens:

  • Billigste, fette (Leber)Wurst,
  • Tütensuppen,
  • Jede Menge Fertigprodukte,
  • Kaum Obst oder Gemüse,
  • Statt gesunden Mineralwassers soll Wasser aus dem Wasserhahn getrunken werden etc.

So sollte man auch mit staatlicher Hilfe Menschen nicht ernähren.

Wie Sie Bio-Müll richtig entsorgen und Maden vermeiden

 

Einleitung

Bio-Müll fällt in jedem Haushalt an. Es gibt sogar seit Januar 2015 eine Sortierpflicht für Bio-Müll, so dass jeder Haushalt gezwungen ist, Bio-Müll getrennt zu sammeln. Die Hauseigentümer/innen müssen verpflichtend eine Bio-Mülltonne auf ihrem Grundstück aufstellen, die idealerweise von allen Mieterinnen und Mietern genutzt werden sollte. In der Europäischen Union fallen jedes Jahr zwischen 118 und 130 Mio Tonnen Bioabfall an. Dies soll laut Wikipedia-Angaben noch in den nächsten Jahren um 10 % steigen.

Häufig empfinden Menschen in Deutschland es jedoch als sehr unangenehm, wenn der Bio-Müll zu riechen beginnt und sich sogar Leben in Form von weißen Maden darin entwickelt, wobei die Entstehung von Leben einerseits natürlich der Grundgedanke des Bio-Mülls ist. So hat sich gezeigt, dass rund 48 % des eigentlichen Bio-Mülls in Deutschland dennoch im Restmüll entsorgt und somit verbrannt werden.

Es handelt sich bei Bio-Müll um organischen oder tierischen Abfall, der auf diese Weise recycelt werden kann. Es werden Biogas und Kompost aus dem Bio-Müll gewonnen. Dies ist je nach Stadt oder Gemeinde unterschiedlich. Abgebaut wird der Bio-Müll durch Mikroorganismen, Boden lebende Lebewesen oder Enzyme. Die Bio-Abfälle werden durch Kompostierung oder Gärung behandelt.

Die Bioabfallverordnung

In der Bioabfallverordnung wird genau detailliert geregelt, wie die Unternehmen, Städte und Gemeinden mit dem Bio-Abfall umgehen sollten. Der Schwerpunkt der Verordnung bezieht sich jedoch auf den Gartenbau und die landwirtschaftliche Entsorgung von Bio-Abfällen.

Was darf in den Bio-Müll?

Die Frage, was in den Bio-Müll überhaupt alles hinein darf, stellen sich viele Menschen. Häufig herrscht Unklarheit darüber, da auch die Aufklärung hinsichtlich der Müll-Entsorgung nicht einwandfrei funktioniert und meiner Ansicht nach zu wenig betrieben wird.

Ein Viertel des Hausmülls besteht aus organischen Bio-Abfällen, die kompostierbar sind.

Feuchte Bio-Abfälle und Fleischabfälle sollten in Zeitungspapier eingeschlagen werden. Zeitungspapier erhalten Sie, wenn Sie die kostenlosen Zeitungen, die in Städten und Gemeinden in die Briefkästen und vor den Haustüren verteilt werden, sammeln oder, wenn Sie eine Tageszeitung abonniert haben.

Kompost kann in vielen Fällen Torf ersetzen und schützt damit die Moore, die durch den Torfabbau bedroht sind.

 

Folgende Küchenabfälle dürfen in die Bio-Tonne:

  • Salat-, Gemüseabfälle (Kartoffelschalen, Zwiebelschalen)
  • Obst-, Fruchtabfälle
  • Kerne und Nussschalen
  • Schalen von Südfrüchten (auch Zitronen-, Orangen- und Bananenschalen)
  • verdorbene Lebensmittel (in Zeitungspapier einschlagen)
  • Speisereste (roh, gekocht, verdorben; in Zeitungspapier einschlagen)
  • Fisch, Fleisch, Knochen, Gräten (in Zeitungspapier einschlagen)
  • Kaffeefilter, Teebeutel
  • Brot- und Gebäckreste
  • Käsereste (Naturrinde)

Folgende Gartenabfälle dürfen in die Bio-Tonne:

  • Topf- und Schnittblumen
  • Rasen- und Grasschnitt (angetrocknet)
  • Heckenschnitt
  • Wurzel, Wildkräuter, Samen
  • Laub, Nadeln, Moos, Fallobst
  • Pflanzen, Pflanzenteile, kranke Pflanzen
  • Zweige, Rinde

Sonstiges, dass Sie in der Bio-Tonne entsorgen können:

  • Papierhandtücher, -taschentücher, Servietten
  • Küchenpapier, Küchenkrepp
  • Blumenerde
  • Zeitungspapier zum einwickeln
  • Holzspäne und Sägemehl von unbehandeltem Holz
  • Kleintierstreu
  • Stroh und Heu
  • Haare, Federn

Die Natur in ihrer ursprünglichen Form recycelt restlos alle organischen und tierischen Stoffe. Deshalb sollten alle Menschen mithelfen, diese natürliche Entsorgung zu nutzen.

Geruch und Fäulnis

Da beim Abbau des Bio-Mülls zum einen Rotte, also der geruchslose Abbau von Stoffen, als auch aufgrund von Sauerstoffmangel im Bio-Abfall und in der Bio-Tonne Fäulnis entstehen können, sollten Sie nachfolgende Punkte bitte beachten:

Gerüche können Sie vermeiden, wenn

  • die Bio-Tonnen nicht in der Sonne steht
  • feuchte oder nasse Bio-Abfälle in Zeitungspapier oder in Papiertüten eingewickelt werden. Dies sorgt auch dafür, dass die Bio-Tonne sauberer bleibt.
  • Sie den Rasenschnitt anwelken lassen, da sonst Fäulnis entstehen kann
  • Sie Gesteinsmehl, Tonerde, Dünge- oder auch Algenkalk hinzufügen, dass ebenfalls den Geruch bindet
  • Sie den Kompost mit Häckselmaterial, Kompost oder auch Erde bestreuen, dies fördert auch die Belüftung
  • Sie die Bio-Tonne geschlossen halten und darauf achten, dass Sie keine Bio-Abfälle neben die Tonne werfen
  • Sie die Bio-Tonne regelmäßig reinigen und deren Boden immer mit Zeitungspapier auslegen

 

Den lästigen Madenbefall verhindern

Wenn Sie überwiegend nasse und feuchte Küchen- und Gartenabfälle in die Bio-Tonne oder Ihren Bio-Mülleimer geben, dann kann dieser anfangen zu faulen. Gerade bei hohen Temperaturen im Sommer werden dann Fliegen zur Eiablage angelockt, die für einen Madenbefall des Bio-Mülls sorgen.

Was kann man dagegen tun? 

Sie sollten immer genügend Strukturmaterial wie Äste, Zweige, Blumen, Stauden, saugfähiges Papier und Pappe-Abfälle, zum Beispiel Eierkartons, Papier-Servietten, Papier-Tücher, Papiertüten wie beispielsweise Bäckertüten (nur ohne Folien bitte) in den Bio-Müll geben. Diese Materialien saugen die Feuchtigkeit auf und binden Gerüche.

Sie sollten immer feuche und nasse Bio-Abfälle in Zeitungspapier einwickeln, dann bilden sich auch keine Maden.

 

Kritikpunkt Bio-Mülltüten

Mit der Einführung der Pflicht zur Bio-Müll-Sammlung entstand ein großer Markt für Bio-Mülltüten. Sie sollen angeblich völlig biologisch abbaubar und somit vollständig recycelbar sein. Dem ist leider nicht so. Die meisten im Handel erhältlichen Bio-Mülltüten sind nicht recycelbar und verrotten erst nach sehr vielen Jahren.

Die Entsorgungsunternehmen in den Städten und Gemeinden sind leider gezwungen aufgrund dessen die im Bio-Müll befindlichen Mülltüten trotz ihrer angeblichen Recycelbarkeit von Hand auszusortieren. Dadurch entstehen hohe Kosten, die natürlich die Bürgerinnen und Bürger bei Ihren Müllgebühren mittragen.

Verwenden Sie bitte keine Bio-Plastiktüten für Ihren Bio-Müll, die Sie in Drogerien etc. erwerben können. Sie schaden der Umwelt und lassen hohe Kosten für die Müllentsorgung entstehen.

 

Schöne Bio-Müll-Abfallbehälter für Ihre Küche

Im Handel gibt es eine Reihe von optisch sehr schönen Bio-Abfall-Behältern, die einen Aktivkohle-Filter integriert haben, der auch Gerüche aufnimmt. Sie sollten jedoch den Bio-Müll mehrmals pro Woche rechtzeitig ausleeren, idealerweise täglich, damit Ihre Küche wirklich geruchsfrei bleibt. Wenn Sie sich an die oben genannten Tipps halten, dann steht der Bio-Müll-Sammlung in Ihrer Wohnung nichts mehr entgegen. Die Tipps habe ich von dem Entsorgungsunternehmen in Frankfurt am Main und vom Umwelttelefon Frankfurt am Main erhalten, somit können Sie sicher sein, dass Sie mit diesen Maßnahmen alles richtig machen.

 

Fazit

Mit dem Sammeln von Bio-Müll leisten Sie einen sehr guten Beitrag für die Umwelt, Sie helfen, die Moore zu schützen, Sie tragen aktiv zum Recycling-System bei und Sie sorgen dafür, dass erheblich weniger Müll in den Müllverbrennungsanlagen verbrannt werden muss.

Mit den richtigen Maßnahmen halten Sie Ihren Bio-Müll und Ihre Bio-Tonne frei von Fäulnis, Maden und Geruch. Dies ist sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Vermieterinnen und Vermieter von Interesse.

Schmackhaft, nachhaltig und gesund abnehmen

 

Einleitung

Die meisten Menschen möchten eine gute Figur haben und attraktiv aussehen. Besonders Frauen sind diese Eigenschaften sehr wichtig. In Deutschland sind jedoch etwa 60 % aller Menschen übergewichtig. Die Gründe sind das reichhaltige Nahrungsangebot in Deutschland, der Wohlstand der Menschen und falsche Ernährungsgewohnheiten, die auch zahlreiche Erkrankungen wie Diabetes mellitus und hohe Cholesterinwerte sowie Übergewicht verursachen. Bereits Kinder weisen im Kleinkindalter häufig Übergewicht auf. Sie werden mit Schokolade und anderen Süßigkeiten getröstet, belohnt oder erhalten sie zu Feiertagen. Kaum jemanden ist bewusst, dass damit schon eine lebenslange Grundlage für Übergewicht gelegt wird. Darüber hinaus haben schon Kinder schlechte Zähne und Zahnärzte warnen vor Parodontose und Karies. Auch ich wurde mit Schokolade belohnt und erhielt sie an bestimmten Festtagen, so dass ich als Folge schon im jungen Kindesalter häufig zum Zahnarzt musste, was mich sehr ängstigte.

Alle Menschen sollten auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit wenig Zucker, Fett (außer Omega-3-Fetten) und Salz in Maßen achten.

Wann sind Sie übergewichtig?

Allgemein gilt, dass ab einem BMI von über 25 ein leichtes Übergewicht vorliegt. Dies staffelt sich in verschiedene Stufen bis hin zum schwersten Grad der Adipositas bei einem BMI ab 40. Dennoch sollten Sie berücksichtigen, dass Menschen ab 40 Jahren auch bei einem höheren BMI noch zumeist normalgewichtig sind.  Sollten Sie beispiesweise mit 44 Jahren einen BMI von 25,9 haben, dann ist dies völlig unproblematisch, da mit steigendem Alter auch das Gewicht steigt und dennoch im Normalbereich liegt. Dies können Sie mit dem BMI-Rechner der Techniker-Krankenkasse ermitteln. Hinsichtlich des Gewichts ist ein gewisser Hype entstanden, so dass viele Menschen, die es gar nicht nötig hätten, abnehmen möchten.

Wenn Sie natürlich einen BMI ab 28 aufwärts haben, können Sie davon ausgehen, dass Sie übergewichtig sind. Ganz gleich, welches Alter Sie haben. Sie sollten dann unbedingt in Erwägung ziehen, Ihr Gewicht zu reduzieren.

Wie kann ich nachhaltig und gesund mein Gewicht reduzieren?

Generell: Lassen Sie die Finger von Diäten! Es hilft nur eine konsequente Ernährungsumstellung wie ich Sie in meinem Udemy-Video-Kurs “Schmackhaft, nachhaltig und gesund abnehmen” detailliert beschreibe. Sie lernen in diesem Kurs, welche Nahrungsmittel für eine Gewichtsreduktion geeignet sind, welche Lebensmittel weniger geeignet sind, wie Sie Hungerattacken sinnvoll begegnen können, welche Auswirkungen psychische Faktoren wie Stress und Einsamkeit haben und wie Sie all dies in Ihrem Leben zum Positiven wenden können. Außerdem wendet sich der Kurs nicht nur an Sportbegeisterte, sondern auch an Sportmuffel, die mit einem Mindestmaß an Bewegung leben möchten oder müssen. In dem Kurs gebe ich genaue Anleitungen wie selbst ein Sportmuffel Gewicht reduzieren kann ohne Sport treiben zu müssen.

 

Power-Gemüse Feldsalat – Wissenwertes und Haltbarmachung

 

 

Einleitung

In diesem Beitrag erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes über Feldsalat. Vor allem lernen Sie, wie man ihn haltbar macht. Feldsalat sieht nach kurzer Zeit schon welk aus und man kann ihn dann nur noch entsorgen. Lernen Sie in diesem Artikel Neues zu diesem Thema.

 

Was ist dieser Salat botanisch gesehen?

Der Gewöhnliche Feldsalat, wie man ihn nennt, trägt den lateinischen Namen Valerianella locusta. Er wird in Österreich Vogerlsalat, in der Schweiz Nüsslisalat und auch Ackersalat, Mausohrsalat, Nüsschen, Nüssler, Schafmäulchen, Sonnewirbele und Rapunzel genannt. Botanisch gesehen gehört er zu den Baldriangewächsen.

Es handelt sich dabei um eine einjährige, krautige Pflanze, die fünf  bis 15 cm hoch wird. Die Laubblätter werden 5 bis 30 mm lang. Die Samen des Feldsalats keimen im Herbst. Im Sommer werden die Hemmstoffe abgebaut. Käfer, Bienen und Schmetterlinge bestäuben den Salat. In erster Linie bestäubt er sich jedoch selbst.

In welchen Ländern kommt er vor?

Den Gewöhnlichen Feldsalat findet man vor allem in Europa, in Makaronesien, in Nordafrika und in Westasien. Er ist somit in der Welt sehr weit verbreitet und beliebt, da man ihn in drei Kontinenten findet.

In Deutschland ist diese Salatsorte ebenfalls sehr beliebt. Man findet ihn auf allen Wochenmärkten, in allen Supermärkten und Discountern.

Der Feldsalat hat von Oktober bis März Saison und außerhalb der Saison sollten Sie auf andere saisonale Salate zurückgreifen. In den Monaten, in denen er Saison hat, finden Sie ihn reichlich im Angebot aller Obst- und Gemüse-Händler.

 

Welche Nährstoffe beinhaltet Feldsalat?

Der Feldsalat gilt – genau wie alle anderen Blattsalate -, als sehr nährstoffreich und gesund. Er fördert die Verdauung und das Wohlbefinden. Dieser Salat hat nur 17 kcal und kann bei Ernährungsumstellungen wie ich sie empfehle, zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden. Er enthält 1,5 g Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind und gleichzeitig Giftstoffe im Darm binden.

Die Nährstoffangaben beziehen sich auf 100 g Feldsalat. Es sind 35 mg Vitamin C in ihm enthalten, darüber hinaus wichtige Mineralstoffe wie Zink und Kupfer. Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte und schützt vor Viruserkrankungen wie Erkältungen und Grippe. Darüber hinaus sind 35,00 µg Iodid enthalten, das wiederum für eine gesunde Schilddrüsenfunktion wichtig ist. Feldsalat ist sehr gesund und sollte auf keinem Speiseplan während der Saison fehlen. Hier sehen Sie nun eine genaue Inhaltsstoffanalyse wie ich ihn meiner Ernährungssoftware, die ich in der Ernährungsberatung verwende, entnommen habe:

Inhaltsstoffe Menge Einheit
Kilokalorien 17
Kilojoule 71
Eiweiss 2,00 g
Fett 0,01 g
Kohlenhydrate 1,00 g
Ballaststoffe gesamt 1,50 g
Cholesterin 0,00 mg
Harnsäure 35,00 mg
mehrf. unges. Fettsäuren 0,20 g
einfach unges. Fettsäuren 0,00 g
Ges. Fettsäuren 0,10 g
Kochsalz 0,01 g
Natrium 4,00 mg
Kalium 420,00 mg
Calcium 35,00 mg
Phosphor 50,00 mg
Magnesium 10,00 mg
Eisen 2,00 mg
ß-Carotin 3900,00 µg
Vitamin E Aktiv. 0,60 mg
Vitamin B1 0,07 mg
Vitamin B2 0,08 mg
Niacinäquivalent 400,00 µg
Vitamin B6 0,25 mg
Vitamin C 35,00 mg
Folat (Folsäure gesamt) 145,00 µg
Zink 0,50 mg
Kupfer 100,00 µg
Fluorid 100,00 µg
Jodid 35,00 µg
Wasser 90,00 g
Phenylalanin 100,00 mg
Gesamtzucker 1,00 g
Kilokalorien o. Bst. 14,00
Kilojoule o. Bst. 57,00

 

Rezeptvorschläge

Das Anrichten eines Feldsalat-Dressings und der weiteren Zutaten können unterschiedlich sein. Sehr beliebt im Zusammenhang mit diesem Salat ist ein Joghurt-Dressing bestehend aus 2 TL hochwertigem Pflanzenöl (Hanföl, Leinöl, Olivenöl, Rapsöl etc.), 1 TL Balsamico-Essig (alternativ 3 TL ausgepresster Bio-Zitronensaft, wenn Balsamico-Essig nicht vertragen wird), 3 EL Joghurt und 3 EL Wasser. Danach schneiden Sie frische Kräuter nach Wunsch klein und geben sie dem Feldsalat hinzu. Abschließend würzen Sie den Salat mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver.

Sehr lecker schmeckt er auch mit Zwiebeln und mit in Knoblauch eingelegten Oliven. Besonders die schwarzen Oliven haben einen sehr positiven Einfluss auf die Gesundheit. Kaufen Sie jedoch nur schwarze Oliven vom Wochenmarkt bei einem Händler, da die anderen leider eingeschwärzt wurden und ursprünglich grüne Oliven waren. Meiden Sie also die schwarzen Oliven aus den Supermärkten und Discountern.

Alternativ können Sie den Feldsalat auch mit frischen Orangenstückchen mit und ohne Joghurt anrichten. Wenn Sie kein Joghurt verwenden, können Sie ein Essig-Öl-Dressing wählen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.chefkoch.de

Kann ich diese Salatsorte selbst anbauen?

Ja, Sie können Feldsalat in Ihrem Garten selbst anbauen. Informationen darüber, wie dies gemacht wird, finden Sie im Internet. Ideal ist der Anbau in einem Hochbeet. Damit Sie sparen Sie sich auch das lästige Bücken bei der Gartenarbeit (Stichwort: Seniorengarten). Er braucht jedoch eine spezielle Pflege, die sorgfältig durchgeführt werden muss. Um so größer ist die Freude, wenn Sie den Salat dann schließlich ernten können.

Für einen Anbau in der Wohnung beziehungsweise auf der Fensterbank ist er leider nicht geeignet. Es ist ein kleines Gartengrundstück notwendig. Mittlerweile gibt es in verschiedenen Städten das Urban Gardening, an dem Sie sich beteiligen können und Ihr Obst und Gemüse anbauen können, auch, wenn Sie keinen eigenen Garten haben. Achten Sie bitte jedoch darauf, dass das Urban Gardening wegen der vielen Schadstoffe nicht an einer viel befahrenen Straße gelegen ist, denn dann nimmt das Obst und Gemüse diese vielen Schadstoffe auf und Sie essen die Schadstoffe schließlich mit und nehmen sie in Ihrem Körper auf.

 

Sprühflasche zum Besprühen von Feldsalat - Ernährungsberatung Ledermann

Feldsalat wird schnell welk
– Wie kann ich ihn haltbar machen?

Ja, dies ist ein Ärgernis für viele Menschen, die ihn gerne essen. Was kann man jedoch tun, um ihn haltbar zu machen? Auf dem Foto oben sehen Sie die Lösung: eine Sprühflasche mit Wasser.

Sprühen Sie täglich den Salat mit Wasser ein. Dabei sollte die Sprühflasche auf “Zerstäuben” eingestellt sein. Ideal ist es, wenn es sich um eine lebensmittelechte Sprühflasche handelt, vielleicht nicht gerade so eine, wie die abgebildete, da dort Schadstoffe enthalten sein können. Vielleicht finden Sie eine Sprühflasche aus Glas. Sie können solche gläsernen Sprühflaschen in der Apotheke kaufen. Die Glasfarbe ist dann zumeist dunkelbraun.

Achten Sie darauf, dass in diese Sprühflasche wirklich nur Wasser und keine Stoffe wie Blumendünger gefüllt wurde. Organisieren Sie sich für Ihre Lebensmittel eine separate Sprühflasche.

Mein Feldsalat hält damit circa drei bis Tage. Da ich ihn alleine esse und die Packungen für drei bis vier Personen gedacht sind, musste ich mir auch Gedanken über die Haltbarkeit machen.

 

Feldsalat wird im Kühlschrank gelagert - Ernährungsberatung Ledermann

Wenn Sie Ihren Feldsalat eingesprüht haben, geben Sie ihn offenstehend in den Kühlschrank. Im Kühlschrank herrschen zumeist Temperaturen von 7°C. Dieser Salat liebt es jedoch noch kühler bei ca. 1-2°C.

Wichtig ist auch, dass Sie nach dem Einkauf immer bei der Plastikverpackung den Deckel abnehmen. Sonst kann der er in der Packung schnell vergammeln.

 

Wenn ich Feldsalat esse, dann knirscht es in den Zähnen
– Was mache ich falsch?

Sie waschen in diesem Fall den Salat falsch.

Wie man ungewaschenen Feldsalat für das Waschen vorbereitet:

Wenn noch sehr viel Erde hängt, sollten Sie vorab mehrmals gründlich in einem Sieb abspülen. Damit sind Sie jedoch noch nicht fertig.

Wie man den Salat (gewaschen und ungewaschen) säubert:

Geben Sie den Salat und etwa 10 cm lauwarmes Wasser in das saubere Spülbecken oder in eine sehr große Schüssel (ca. 40-45 cm Durchmesser).  Nun bewegen Sie mit den Händen sorgfältig mit Vor- und Rückbewegungen den Salat im Wasser. Nach circa einer Minute wechseln Sie das Wasser und wiederholen den Vorgang.

Sie werden sehen, dass sich der Sand am Boden des Spülbeckens beziehungsweise der großen Schüssel sammelt. Genau das ist der Sand, der Ihnen sonst in den Zähnen geknirscht hätte. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten oder, wenn es sich um völlig ungewaschenen Feldsalat handelt, können Sie diesen Vorgang auch ein drittes Mal wiederholen.

Guten Appetit!

Meine Empfehlungen:

Der beste Slow-Juicer, den ich kenne

Ein Hochleistungsmixer mit voller Power

Ein praktischer Handmixer, mit dem die Küchenarbeit Freude macht

Über die Autorin:

Martina Ledermann - coached übergewichtige Frauen - Ernährungsberaterin nach staatlich zugelassener Ausbildung

Mein Name ist Martina Ledermann und ich bin Ernährungsberaterin nach staatlich zugelassener Ausbildung an der OTL-Akademie, Berlin. Ich interessiere mich für gesunde, schmackhafte Ernährung und gebe dieses Wissen gerne an andere Menschen weiter. Darüber hinaus bin ich als Layouterin, Übersetzerin CZ-DE und Autorin tätig. Ich habe verschiedene Bücher über gesunde Ernährung und das Abnehmen geschrieben, die Sie auf Amazon erhalten können.

Spülmaschinen-Irrtum – Alte Spülmaschinen haben ihre Vorteile

 

Einleitung

Da man nach dem Essen auch spülen muss und meiner Ansicht nach die Spülmaschine mit der Ernährung zusammenhängt, möchte ich heute einen kleinen Blogbeitrag zum Thema “Spülmaschinen” schreiben.

 

Was viele nicht wissen

Es wird in den Medien und auf Webseiten, die sich mit dem Thema Umweltschutz befassen, häufig empfohlen, moderne Spülmaschinen mit einem Ökoprogramm zu kaufen. Möglichst A+++. Dies ist einerseits auch in Ordnung. Allerdings haben diese modernen ökologischen Spülmaschinen einen sehr hohen Preis und wenn man sie mit unserer älteren Bosch-Spülmaschine vergleicht, dann sind sie nicht wirklich umweltfreundlicher.

Woran liegt dies?

Es liegt daran, dass die modernen Spülmaschinen für den Spülvorgang häufig drei Stunden benötigen, da unsere ältere Bosch-Spülmaschine nur eine Stunde benötigt. Wir haben ausgerechnet, dass dies auf den gleichen Stromverbrauch kommt, als wenn eine moderne Spülmaschine eingesetzt wird. Dazu kommt, dass bei den modernen Spülmaschinen häufig die Elektronik nicht in Ordnung und störanfällig ist. Diese Fehler kann man selbst nicht beheben. Unsere alte Spülmaschine kann man als technisch versierter Mensch durchaus in vielen Fällen reparieren oder defekte Teile ersetzen.

Fazit

Wir hoffen einfach, dass unsere gute, alte Bosch noch lange hält. Dennoch werden auch wir irgendwann eine elektronische wohl oder übel haben. Dennoch sollte man sich immer erkundigen, wie lange die Spüldauer ist und dies auch mit älteren Modellen vergleichen.

 

Angebotserweiterung – Übersetzungen CZ-DE Ernährung – Gastronomie – Futtermittel

 

Einführung

Seit 2006 biete ich bereits Fachübersetzungen Tschechisch-Deutsch in verschiedenen Fachgebieten (Technik, Archäologie, Tourismus, Kultur, Geschichte) an. Nun erweitere ich als ausgebildete Ernährungsberaterin mein Portfolio und freue mich, Ihnen Übersetzungen im Bereich Ernährung anbieten zu dürfen.

Was ich Ihnen anbieten kann

Ich kann Ihnen als ausgebildete Ernährungsberaterin Übersetzungen Tschechisch-Deutsch in folgenden Bereichen anbieten:

  • Menschliche Ernährung
  • Ernährung von Haustieren
  • Gastronomie (Speisekarten etc.)
  • Lebensmittel-Technologie
  • Lebensmittel-Groß- und -Einzelhandel
  • Lebensmittel allgemein

Der Preis pro Wort beträgt EUR 0,08. Für tschechische Agenturen können individuell vereinbarte Preise gelten.

Falls Sie Bedarf an einer Fachübersetzung im Bereich Ernährung/Gastronomie haben, stehe ich Ihnen gerne als Fachübersetzerin mit abgeschlossener Ausbildung im Bereich Ernährung zur Verfügung.

Schreiben Sie bitte für Anfragen an

info@ernaehrungsberatung-ledermann.de

oder rufen Sie mich an unter

Telefon: 069-40354814

Mobil: 0151-46798365

Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

 

Kalorienbombe Weihnachtsfeiertage – Wie Sie eine Gewichtszunahme vermeiden

 

 

Was passiert zu Weihnachten?

Weihnachten ist die Zeit der Liebe, der Großzügigkeit, der Geschenke und – des üppigen Essens! Es locken Weihnachtsgänse, Dominosteine, Zimtstangen, Schokoladen-Nikoläuse, Schoko-Gebäck, Vanillekipferl und viele weitere süße Leckereien. Da man die Gastgeber nicht vor den Kopf stoßen möchte, bei einem feierlichen Essen wird zumeist mehr gegessen, als sinnvoll ist.

Wie kann man den weihnachtlichen Genüssen widerstehen?

Das brauchen Sie gar nicht! Das Zauberwort ist: maßhalten. Sie können selbstverständlich an einem festlichen Abendessen teilnehmen oder ein paar Kekse, Dominosteine oder einen Nikolaus essen. Wichtig ist, dass Sie in Maßen diese Speisen essen und bei dem festlichen Abendessen nicht mehr essen als normalerweise. Es hilft sehr, wenn Sie ein Glas Wasser vor dem großen Festessen trinken. Dann ist der Magen schon etwas gefüllt, und von den fetten, energiereichen Speisen passt nicht mehr so viel in den Magen. Bei den Keksen, Dominosteinen etc. sollten Sie die Menge auf 30-50 g pro Tag beschränken. Niemand schreibt Ihnen vor, dass die Packung Dominosteine an einem Tag gegessen werden muss. Außerdem wird die süße Nascherei dann zu etwas Besonderem, dass Sie sich gönnen.

Bewegung ist das A und O

Bleiben Sie auch an den Weihnachtsfeiertagen in Bewegung! Nach dem üppigen Weihnachtsessen können Sie mit der gesamten Weihnachtsgesellschaft einen Spaziergang in einem Park oder im Wald machen. Dabei verdaut das Essen schneller und Sie laufen auch nicht Gefahr zu viel zuzunehmen.

Ich habe doch zu viel beim Essen zugeschlagen, was kann ich tun?

Kein Problem, das Festessen schmeckt natürlich in Gesellschaft viel besser und so man häufig auch mehr. Die darauffolgenden Tage nach den Festtagen sollten Sie jedoch leichte, nährstoffreiche und energiearme Speisen zu sich nehmen, beispielsweise Salate (z. B. Feldsalat), leichte chinesische Gerichte, thailändische Gerichte, sonstige Reisgerichte mit Gemüse, eine Gemüsesuppe. Das Gemüse regt ebenfalls die Verdauung an und kann alles wieder im Körper normalisieren, was während der Festtage hinsichtlich der Ernährung aus dem Ruder gelaufen ist.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen frohe und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

 

 

Gesundes Grillen – Beitragsempfehlung

 

Einleitung

Besonders im Sommer und Spätsommer ist das Grillen sehr beliebt. Vor vielen Jahren schon erzählte mir mein damaliger Hausarzt, dass besonders Menschen manchen osteuropäischen Ländern (Kroatien, Serbien) häufiger als wir an Krebs erkranken, da sie sehr viel Gegrilltes essen.

Beitragstipp

Heute entdeckte ich einen sehr interessanten Beitrag im Ärzteblatt zum Thema “Gesundes Grillen”, dass ich Ihnen an dieser Stelle verlinken möchte. Es ist mir nicht erlaubt, diese Inhalte einfach in meinem Artikel praktisch von der Webseite des Ärztesblattes abzuschreiben. Deshalb verlinke sie.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63433/Krebserregende-Stoffe-beim-Grillen-reduzieren

Wenn Sie die empfohlenen Tipps einhalten, dann spricht nichts dagegen, wenn Sie einmal pro Monat grillen. Häufiger sollte es jedoch meiner Ansicht nach nicht sein, da nicht alle krebserregenden Stoffe vollständig beseitigt werden können. Laut Statistiken erkrankt jeder Dritte mindestens einmal im Leben an Krebs. Dies ist eine alarmierende Zahl – und es sind nicht nur Raucherinnen und Raucher die an Krebs erkranken. Es kann auch Menschen treffen, die ansonsten gesund leben, nicht rauchen, nicht übermäßig Alkohol konsumieren und trotzdem erkranken sie an Krebs.

Achten Sie deshalb beim Grillen auf die genannten Hinweise in dem verlinkten Artikel und Ihrem Grillspaß steht nichts im Wege.

 

 

Preiswert kochen unter EUR 5,00

 

Einleitung

Viele Menschen müssen oder wollen sparen. Ihr Budget für die Ernährung liegt zumeist bei knapp unter EUR 5,00. Auch Menschen, die Arbeit und jedoch Schulden haben, empfiehlt es sich, mit einem EUR-5,00-Budget bei der Ernährung auszukommen und von dem gesparten Geld die Schulden abzubezahlen. Mit einem 5,00-Euro-Budget kann man sich durchaus gesund ernähren, dies ist möglich.

Was muss ich beachten, damit ich bei einem Budget von unter EUR 5,00 bleibe?

Ganz wichtig ist, dass Sie auf das gewohnte Supermarkt-Ambiente verzichten und in Discountern einkaufen gehen. Discounter ist nicht gleichzusetzen mit schlechter Qualität, sondern mit einem preiswertem Bio- und konventionellem Sortiment, das gut schmeckt. Die meisten Discounter haben mittlerweile eine eigene Bio-Marke.

Sinnvoll ist es auch, wenn Sie von der Markengläubigkeit abkommen und auch davon, dass eine schöne Verpackung automatisch ein gutes Lebensmittel beinhaltet. Es sind clevere, geschickte Grafiker, die eine solche schöne Verpackung gestalten, damit der Kunde auf jeden Fall dieses Produkt kauft.

Auf den Inhalt kann man über die Verpackung auf keinen Fall schließen. Dies sehen Sie an hübsch aufgemachten Pralinen oder Gummibärchen, die kaum gesunde Nährstoffe haben, dafür um so mehr Fett und Zucker. Gummibärchen beinhalten 46% Zucker. Der Rest sind Aromen beziehungsweise Fruchtsaft.

Gehen Sie bitte niemals hungrig einkaufen, denn dann landet erheblich mehr in Ihrem Einkaufswagen als Sie ursprünglich kaufen wollten. Machen Sie sich mit einer Smartphone-App oder ganz klassisch mit Zettel und Stift eine Einkaufsliste und halten Sie sich an diese Liste während des Einkaufs. So können Sie auch in etwas ausrechnen, was Sie der geplante Einkauf kosten wird.

Wenn Sie Single sind, wundern Sie sich bitte nicht, dass Sie pro Einkauf natürlich mehr als EUR 15,00 für drei Tage ausgeben. Dies liegt daran, dass Sie unter anderem Packungen kaufen, die beispielsweise bei 500 g Reis mehrere Wochen halten können. Insgesamt sollten Sie jedoch möglichst nicht viel mehr im Durchschnitt ausgeben. Wie das klappen kann, erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen.

Welche Lebensmittel soll ich einkaufen?

In erster Linie sollten Sie dafür sorgen, dass Sie immer einen Vorrat an den sogenannten “Grundnahrungsmitteln” zuhause haben. Dazu zählen:

  • Milch
  • Eier
  • Butter
  • Mehl
  • Zucker
  • Haferflocken
  • Sonnenblumenkerne
  • Nüsse
  • Zwieback (bei Magenverstimmungen und Durchfall)
  • Tee
  • Kaffee
  • Mineralwasser
  • Brot (oder meine Methode mit der Backmischung)
  • Honig

Aus diesen Zutaten, die den Grundstock bilden, können Sie durch Hinzukaufen von Obst, Gemüse, Salate, Fleisch, Wurst und Fisch leckere Gerichte zaubern, die auch nicht viel kosten.

Sinnvoll ist es, eine halbe Stunde vor Ende des Wochenmarktes dort Obst und Gemüse (gerne auch in größeren Mengen) billiger zu kaufen. Die Händler möchten am Abend das Obst und Gemüse loswerden, da sie es am nächsten Tag zumeist nicht mehr anbieten können. Dann sollten Sie zugreifen. Manchmal bekommt man 2 kg Paprika zum Schnäppchenpreis.

Sie denken, dass Sie so große Mengen gar nicht essen können und Sie Ihnen schlecht werden? Beschäftigen Sie sich mit den Haltbarkeitsmethoden von Lebensmitteln. Dies sind:

  • Einfrieren
  • Trocknen/Dörren
  • Einmachen in Einmachgläser
  • Einlegen in Öl oder Essig
  • Marmelade oder Kompott bereiten

Wenn Sie beispielsweise diese 2 kg Paprika kleinschneiden und blanchieren können Sie sie etwa 3 Monate einfrieren. Sie schmecken nach dem Auftauen noch lecker und haben auch noch die meisten Vitamine. Einfrieren ist eine sehr schonende Form der Haltbarmachung. So können Sie ebenfalls mit vielen Obstsorten (z. B. Beeren) verfahren, die sehr gut schmecken, nachdem sie aufgetaut wurden. Ich rate Ihnen jedoch davon ab, diese Beeren zu zuckern, da sie sonst zu Kalorienbomben neben der natürlichen Fructose werden. Dies verkürzt lediglich die Haltbarkeit. Frieren Sie ungezuckerte Beeren also maximal 2-3 Monate ein.

Wenn Sie frisches Obst und Gemüse kaufen, dann sollten Sie zu dem preiswerteren regionalen und saisonalen Obst und Gemüse greifen. Ich habe hier auf der Webseite im Downloadbereich einen kostenlosen Saisonkalender, den Sie sich gerne downloaden können. Dort werden auch unbekanntere, ältere Obst- und Gemüsesorten genannt. Dann wissen Sie immer, welches Obst oder Gemüse gerade Saison hat.

Man bekommt in der Saison Tomaten, Radieschen, Kopfsalat, Feldsalat, Lauch, Beeren etc. sehr preiswert. Jedoch sollte man auf jeden Fall auf Erdbeeren im Dezember verzichten. Diese sind zwar oft erhältlich, aber außerhalb der Saison viel zu teuer.

Wenn Sie beim Metzger oder an der Wursttheke Wurst ein einkaufen, fragen Sie immer nach, welche Wurst gerade im Angebot ist. Hier kann es sich auch lohnen, kurz vor Ladenschluss einzukaufen. Preiswert ist meistens ein gemischter Aufschnitt. Dennoch sollten Sie es mit Wurst nicht übertreiben, da manche Sorten, z. B. Cervelatwurst, Leberwurst extrem fett sind und damit sehr ungesund.

Belegen Sie sich ruhig ein Butterbrot mit Radieschen oder Tomaten und garnieren Sie es mit Petersilie. Lecker ist auch ein Butterbrot oder Brötchen mit hartgekochten Eierscheiben (sehr proteinreich). Dies wären ein paar Alternativen zu einem Wurstbelag.

Von herabgesetzten Fleischwaren, insbesondere bei Hackfleisch, sollten Sie Abstand nehmen. Es sind oft die Ladenhüter, die schon ein paar Tage vor sich hingammeln. Kaufen Sie Fleisch aus der Kühltheke bitte nur zum Normalpreis, auch, wenn Sie sparsam leben müssen.

Welche Lebensmittel sollte ich meiden oder nur sehr selten einkaufen?

Es gibt Lebensmittel, die Menschen, die sparen wollen oder müssen, besser meiden sollten oder nur sehr selten kaufen sollten. Dazu zählen:

  • Alkohol
  • Süßigkeiten
  • Pralinen/Schokolade
  • Eis
  • Fertiggerichte aller Art
  • Konservenobst und -gemüse
  • sehr exotische Früchte (außer Orangen, Zitronen und Kiwi)
  • Softdrinks
  • Limonaden
  • Fruchtnektare, Fruchtsaft (Direktsaft ist ok)
  • Handelsübliche Smoothies (teuer, überzuckert, häufig umgefruchtet)

Wie kann ich Reste verwerten?

Manchmal bleiben Lebensmittelreste übrig. Man hat vor lauter Hunger zu viel zubereitet und nun liegt der halbe Braten noch auf dem Teller. Frieren Sie ihn ein! Oder geben Sie ihn in eine Plastikschüssel und essen Sie ihn mit etwas Salat oder Gemüse am nächsten Tag. Und schon haben Sie eine Hauptmahlzeit gespart.

Sehr hilfreich sind die Apps (iOS und Android) vom Verbraucherministerium “Zu gut für die Tonne”

Android

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.bmelv.zgt&hl=de

iOS

https://itunes.apple.com/de/app/zu-gut-f%C3%BCr-die-tonne/id572706106?mt=8

 

Zum Abschluss noch ein Trick: Statt des riesigen Einkaufswagens nehmen Sie zum Tragen der Lebensmittel bitte nur den Plastikkorb, den viele Discounter neben den Einkaufswagen anbieten. Dann haben Sie subjektiv das Gefühl mehr gekauft zu haben und es landet nicht so viel Unnötiges in Ihrem Einkaufswagen, der zumeist halbleer aussieht. Viel Erfolg!

 

 

 

 

 

Kraftvoller Hustensaft aus natürlichen Lebensmitteln

Welche Vorteile bietet dieser Hustensaft?

Zufällig stieß ich während meiner Erkältung, die sich in Schnupfen und Husten äußerte auf ein sehr gutes Rezept für einen Hustensaft, dass ich dann etwas abgewandelt habe. Die Hauptzutaten sind eine Zwiebel und Kandiszucker. Mehr benötigen Sie für den Hustensaft nicht. Der Hustensaft hat sich als sehr wirksam gezeigt, da mein Mann bestätigte, dass ich danach die ganze Nacht nicht gehustet habe. Ich konnte gut schlafen. Auch die Schmerzen, die man beim Abhusten in der Brust hat, waren verschwunden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass dieser Hustensaft weder Alkohol noch irgendwelche Chemie enthält. Des Weiteren sind die Zutaten sehr preiswert und im Handumdrehen ist der Hustensaft hergestellt. Wenn Sie keinen Kandiszucker zur Hand haben, können Sie es auch mit normalem Haushaltszucker versuchen. Ich nehme an, da beides als Zucker gilt, wird dies auch funktionieren.

Welche Zutaten brauche ich für den Hustensaft?

1 Zwiebel
1 Handvoll Kandiszucker
300 ml kochendes Wasser

Wie wird der Hustensaft zubereitet?

Schneiden Sie die Zwiebel in kleine Würfel. Geben Sie den Kandiszucker und die Zwiebelwürfel in einen Topf. Gießen Sie das kochende auf und köcheln Sie es fünf Minuten bis der Kandiszucker sich komplett aufgelöst hat.

Danach lassen Sie die Mischung abkühlen und seihen Sie sie in ein verschließbares Glas mit Deckel über ein Sieb ab. Nun ist ihr Hustensaft fertig und Sie können ihn 1-3 täglich, am besten morgens und vor dem Schlafen gehen, trinken.

Für welche Menschen ist der Hustensaft geeignet / nicht geeignet?

Da Zwiebelallergien nicht so häufig sind, ist dieser Hustensaft auch für Allergiker geeignet. Ebenso für Alkohol-Abstinente, da er keinerlei Alkohol enthält. Menschen, die jedoch gerade eine kalorienreduzierte Diät einhalten möchten, sollten diesen Hustensaft nur bei sehr starken Beschwerden einmal täglich trinken (2-3 Schluck reichen). Für Diabetiker ist dieser Hustensaft jedoch wegen des hohen Zuckergehaltes nicht geeignet. Der Zucker würde den Blutzuckerspiegel rapide nach oben treiben.

Ich wünsche Ihnen eine rasche, gute Besserung Ihrer Beschwerden!